Pluto (Hades)

GOTT der Unterwelt

Eigenschaften: finster, düster

Attribute: Helm (der unsichtbar macht), das Zepter (das das Gericht dastellt)

Pluto hatte seinem Bruder Jupiter geholfen, die Welt zu erobern und erhält zum Ausgleich die Unterwelt. Eifersüchtig wacht er über die Toten.

Sein Königreich, der Tartarus, liegt im Innern der Erde. Man gelangt dorthin über unterirdische Gänge, in die niemals ein Lichtstrahl fällt. Niemand möchte in dieser finsteren Welt leben. Und so entführt Pluto Proserpina, die Tochter von Jupiter und Ceres, und macht sie zu seiner Gemahlin.

Der Abgrund ist sehr tief. In ihm verläuft ein Fluss namens Styx. Um ihn zu überqueren, muss man Charon, den Fährmann, bezahlen: Nur die beerdigten Toten mit einer Münze im Mund dürfen den Fluss überqueren, die andern irren ewig umher. Für den, der den Fluss überquert hat, gibt es kein Zurück. Die Toten werden gerichtet und müssen, je nachdem, ob sie ihr Leben gut oder schlecht geführt haben, an verschiedene Orte.

Der Eingang der Hölle wird von Zerberus, einem Hund mit drei Köpfen, bewacht. Er verschlingt alle, die versuchen zu fliehen, und hindert die Lebenden daran, in die Unterwelt einzudringen.

Weitere Legende

Nach dem Tod gibt es drei Wege:

Der erste Weg führt auf einen Hügel mit Asphodelos (Liliengewächsen). Dort bleiben diejenigen, die weder ein Verbrechen begangen noch eine Heldentat vollbracht haben.

Der zweite Weg führt nach Elysium. Das ist ein Ort des Vergnügens für Helden und tugendhafte Menschen. Auf Festen fliesst der Wein in Strömen. Die Helden erzählen sich ihre ruhmreichen Taten und jeder geht seinen Vergnügungen nach.

Der dritte Weg endet im Tartarus, dem Ort der Folter für die Unglücklichen, die sich schuldig gemacht haben. Ihre Bestrafung dauert ewig an. In den Krümmungen dees Styx gefangen, büssen sie wie Tantalus oder Sysiphus für ihre Misstaten.

Redewendungen

Einen strengen Wächter nennt man "Zerberus", wie den Wächter der Unterwelt.

Siehe auch...

Ceres; Jupiter; Tantalus

 

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