Die Parzen

Die Parzen (Die Moiren)

GOTTHEITEN des Schicksals

Diese drei Gottheiten sind Töchter des Jupiter und der weisen Themis.

Ihr Vater vertraut ihnen die Sorge um die Zukunft an. In ihrem bronzenen Palast gravieren sie die menschlichen Schicksale in die Mauern und legen für die Menschen bei ihrer Geburt alles Glück und Leid fest.

Sie bestimmen über das Leben der Sterblichen. Sie spinnen weisse Wolle mit einem mit einem Goldfaden durchwirkt für die glücklichen Tage und schwarze Wolle für die unglücklichen Tage.

Nona (Klotho) hält das Spinnrad

Dezima (Lachesis) dreht die Spule und und spult das Schicksal ab

Morta (Atropos) schneidet den Faden ab und bestimmt so den Zeitpunkt des Todes.

Das Schicksal wird zwar von den Parzen vorbestimmt, aber es ist nicht unausweichlich. Nicht alles, was einem Menschen im Laufe seines Lebens widerfährt ist Schicksal. Wenn ein Mensch sich zu weit von seinem spirituellen Weg oder von seiner Lebensaufgabe entfernt, treten die Parzen oft als Warnerinnen auf, hört der Betreffende nicht auf seine "Innere Stimme", hat er sein Schicksal selbst verschuldet.

Menschen können auch mit dem Segen der Parzen ihr Schicksal selbst beeinflussen und zum Guten wenden. Frauen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen und sich nicht mehr zum Spielball von anderen Menschen oder Umständen machen lassen wollen, rufen die Parzen zur Unterstützung.

 

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