Das Leben der Götter auf dem Olymp

Auf dem Gipfel des Olymp, dem höchsten Gebirgsmassiv Griechenlands, erfreuen sich zwölf Götter ihres Lebens.

Sie ernähren sich von Ambrosia und trinken Nektar. Das macht sie unsterblich. Ein Heer von Bediensteten kümmert sich um ihr Wohlergehen. Zu ihrer Unterhaltung tanzen die Grazien und singen die Musen zum schönen Klang von Apollos Leier.

Wenn die Götter sich zu den Menschen begeben wollen, besteigen sie ihre von Pferden oder Delfinen gezogenenen Kutschen. Sie nehmen dann die Gestalt eines Menschen oder eines Tieres an. Die Menschen bringen ihnen Opfergaben und weihen ihnen Tiere, um ihre Gunst zu erhalten.

Manche Götter lieben einige Sterbliche so sehr, dass sie sie nach ihrem Tod in Sternenkonstellationen, wie z.B. Orion, verwandeln. Andere werden zu Blumen, wie Narziss und Hyacinthe.

Andere Gottheiten

Zahlreiche Gottheiten wohnen auf der Erde.

Unter ihnen die Nympfen, die in Gesatlt schöner junger Frauen auftreten;. sie sind die Göttinnen der Natur. Sie bewohnen die Wälder, die Gebirge, die Flüsse und die Quellen. Die Nympfen der Flussgewässer sind die Najaden.

Die Sirenen - Lebewesen mit dem Kopf einer Frau und dem Körper eines Fisches oder eines Vogels verzaubern die Seeleute mit ihrem Gesang, bevor sie sie mit sich auf den Grund des Meeres nehmen. Die Meere sind auch von Nympfen, Ozeaniden und Nereiden bewohnt.

Ob gut oder böse, diese Gottheiten sind Teil des menschlichen Lebens.

Wissenswertes

Zu Ehren Jupiters und Herkules' fanden vor 2700 Jahren in Olympia die ersten Olympischen Spiele statt.

Die Athleten jeder griechischen Stadt massen sich fünf Tage lang im Lauf, im Zweikampf, im Speerwerfen, im Weitsprung und im Wagenrennen. Die Sieger erhielten einen Kranz aus Olivenzweigen und wurden bei ihrer Rückkehr in die Heimatstadt mit einem grossen Festessen gefeiert.

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