Ceres

Ceres (Demeter)

GÖTTIN der Landwirtschaft und der Ernte.

Eigenschaften: liebevoll, grosszügig, aber auch nachtragend.

Attribute: Getreideähre, manchmal rechts eine Sichel.

Ceres wacht in der Natur über alles, was wächst und blüht.

Sie ist von liebender und grosszügiger Natur. Ihre Liebe zur Erde ist genauso gross, wie die Liebe zu ihrer Tochter. Aus ihrer Verbindung mit ihrem Bruder Jupiter hat Ceres eine Tochter, Persephone, die zunächst Unheil über die Erde bringt.

Pluto, der Gott der Unterwelt, trifft eines Tages auf das junge Mädchen, das gerade Narzissen pflückt, und ist entzückt. Er entführt sie, um sie zu seiner Frau zu machen.

Ceres erfährt von der Sonnengöttin, dass Pluto ihre Tochter entführt hat und ist ausser sich vor Kummer. Jupiter erhört ihre Hilferufe jedoch nicht.

Daraufhin verlässt Ceres den Olymp, und verwandelt sich in eine alte Frau. Auf seinen Irrfahrten wird sie von Odysseus aufgenommenund die Amme seines jüngsten Sohnes Triptolemos.

Da sie aber immer noch zutiefst verzweifelt ist, wacht sie nicht mehr über die Ernte. Das Getreide keimt nicht mehr, auf der Erde herrscht eine Hungersnot.

Weitere Legende

Jupiter hat die Pflicht, für Recht und Ordnung zu sorgen. Er befiehlt Pluto, Persephone wieder zu ihrer Mutter auf die Erde zu lassen.

Aber Pluto wendet eine List an: Er gibt seiner Frau Granatapfelkerne. Dies bewirken, dass die Herzen derjenigen, die gemeinsam davon essen, ewig treu bleiben.

Deshalb ist Persephone drei Viertel des Jahres bei ihrer Mutter auf der Erde. Die Freude der Mutter ist so gross, dass die Natur wieder erblüht und die Felder Früchte tragen. Die letzten drei Monate des Jahres muss Persephone zurück zu Pluto in die Unterwelt. Ceres trauert; es ist Winter.

Wissenswertes

Um den Menschen für ihre Gastfreundschaft zu danken, schenkt Ceres Triptolemos eine Ähre und einen Wagen mit Flügeln. So kann er die Kunst der Feldbestellung verbreiten.

Siehe auch...

Das Leben der Götter auf dem Olymp; Jupiter; Pluto.

 

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