Achilles

Achilles

HELD, Sohn eines Sterblichen und einer Göttin

Eigenschaften: stolz, mutig, jähzornig, Held der "Ilias" von Homer.

Achilles, Sohn König Peleus' und der Göttin Thetis, wurde als Baby in den Styx, den Fluss der Unterwelt getaucht. Seine Mutter wollte ihn auf diese Weise unverwundbar machen. Da sie ihn aber am Fuss festhielt, wurde die Ferse nicht vom Wasser umspült.

Achilles lebte ein kurzes, aber aufgrund seiner Teilnahme am Trojanischen Krieg ruhmreiches Leben. Als Helena, die Frau von Menelaos, dem König von Sparta, von dem Trojaner Paris entführt wurde, erhob sich ganz Griechenland, um die Ehre des Königs wieder herzustellen. Eine Flotte mit 1686 Schiffen machte sich auf, um Troja (in der heutigen Türkei) zu zerstören.

Patroklos, Odysseus und viele andere Helden begleiteten Achilles. Achilles ist ein Experte in der Handhabung von Waffen und jagt dem Feind in seiner von Vulcanus geschmiedeten Rüstung grossen Schrecken ein.

Weitere Legende

Neun Jahre lang belagerten die Griechen die Stadt Troja. Achilles ist mutig, aber überheblich.

Eines Tages verlässte er nach einem Streit mit Agamemnon die griechische Armee. Sein Freund Patroklos legt die Rüstung von Achilles an, um die Trojaner, die im Vormarsch sind, einzuschüchtern. Dabei wird er von Hektor, Paris' Bruder getötet.

Ausser sich vor Kummer und Wut tötet Achilles Hektor, bindet den Leichnam an seinen Wagen und zieht ihn um die ganze Stadtmauer.

Achilles wurde vorhergesagt, dass er seinen grössten Feind nicht länger als drei Tage überleben würde. Am dritten Tag stirbt Achilles, von einem Pfeil in die Ferse getroffen, den Paris abgeschossen hatte.

Troja wird zerstört, aber auch Odysseus' Flotte wird vernichtet. Nach vielen Abenteuern, die Homer in der Odyssee beschreibt, kehrt Odysseus in die Heimat zurück.

Redewendungen

Die "Achillesferse" bezeichnet den verwundbaren Punkt von einem Menschen.

Siehe auch...

Pluto; Odysseus; Venus; Vulcanus.

 

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